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Ein
Speicherhaus
(auch Lagerhaus oder Speicher) ist ein Gebäude, das speziell für die
Aufbewahrung von Gütern, Vorräten oder Handelswaren konstruiert wurde.
Historische Speicher dienten oft
der Lagerung von Getreide und Lebensmitteln, während moderne
Speicherhäuser (wie in der Hamburger Speicherstadt) große Industrie- und
Handelsgüter fassen.
Je nach historischem oder regionalem Kontext unterscheidet man folgende
Formen:
Historische ländliche Speicher:
Kleine, oft fensterlose Nebengebäude auf Bauernhöfen aus Holz oder Stein
(in Norddeutschland auch „Spieker“ genannt), in denen früher Getreide,
Speck oder wertvolle Textilien trocken und vor Nagetieren geschützt
gelagert wurden.
Urbane Handelsspeicher:
Mehrstöckige, massive Backsteingebäude, die typischerweise an Häfen,
Flüssen oder Bahnlinien liegen. Sie wurden gebaut, um Massengüter (wie
Kaffee, Tee, Tabak oder Getreide) umzuschlagen und zu lagern.
Moderne Umnutzung:
Viele alte Speicherhäuser stehen heute unter Denkmalschutz und wurden zu
modernen Büro- oder Wohngebäuden umfunktioniert. |
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Der Spycher
[Speicherhaus] ist die große Schatzkammer in einem Bauernhause, deswegen
steht er meist etwas abgesondert vom Hause, damit, wenn dieses in Brand
aufgehe, jener noch zu retten sei… Er möchte fast das Herz eines
Bauernwesens zu nennen sein… |
